2011 war bislang geschichtenlos - ein kleiner blizzard ist kaum der Erwaehnung wert. Wobei - nachdem Buergermeister Bloomberg beim Schneesturm Ende 2010 doch arg in die Kritik gekommen war (insbesondere als selbst Tage nach dem Sturm noch immer nur 1/3 von NYC geraeumt war und er die Empfehlung aussprach, die Menschen moegen doch bitte einfach zu Hause bleiben), kannte man nun kein Halten mehr: bereits 48h vor dem Schnee fuhren Busse mit Schneeketten durch die Stadt. Gehwege wurden mit Salz bedeckt. Stuendlich fuhr die Sanitation mit Rauemfahrzeugen (aka Muellautos mit Schaufel) durch Streets und Avenues.

Wie gesagt, 2011 war bislang geschichtenlos. Da dem so ist verweisen wir auf die Jahre 2008, 2009 und 2010, die sich ueber die Navigationsleiste rechts ansteuern lassen! Happy Reading!

HAPPY NEW YEAR!

Da ist es nun, das neue Jahr - Happy New York (das war dann wohl ein Freud'scher Verschreiber - oder Science Fiction...), bzw. Happy New Year, Folks, auch wenn es bei uns noch eine gute halbe Stunde dauert. Einstweilen stehen sich eine geschaetzte Million Leute am Times Square die Fuesse in einem Meer von Blau in den Bauch (die Party ist von Nivea gesponsort und ausgestattet) und warten auf den "ball drop", auf die paar Sekunden, in denen sich der Ball auf dem Dach eines Hochhauses an einer Stange nach unten senkt und das neue Jahr einlaeutet (wetten dass mindestens die Haelfte der Besucher eine Frau an der Stange dem Ball vorziehen wuerden?). Das ist dann auch die Szene, die weltweit uebertragen wird. Dabei sieht der Ball sooooo riesig aus und er senkt sich mitten in die Menge. Jaja. Die  Wahrheit ist schmerzhaft: ohne die Fernsehuebertragungen und Video-Leinwaende sieht man das Ding kaum, da der drop weit oben ueber der eigentlichen Party auf One Times Square stattfindet und der Ball mitnichten riesig gross ist, sondern eher klein. Aber dafuer mit 13 Millionen Farben beleuchtet werden kann. Wieviele Farben kann man in einer Minute zeigen? Also.

Das aber soll unserer Freude keinen Abbruch tun, wir freuen uns mit einer Milliarde Fernsehzuschauer, dass 2011 vor den Toren steht und wuenschen Euch allen ein gutes neues Jahr, moegen Eure Wuensche und Traeume in Erfuellung gehen (Wunsch #1 hat sich uebrigens erfuellt: die Backstreet Boys spielen nicht kurz vor dem ball drop...)!

 

In diesem Sinne: Happy New Year - Love, Peace & Happiness!

Waiting for Spring

Es ist Ostern. Es regnet ist Stroemen. Es ist kalt. Und Eier gibt es auch keine. Ueberspringen wir also dieses Kapitel und berichten von den vergangenen Wochen. Zum Beispiel von Flug UA 674, Chicago O'Hare nach New York LaGuardia. Um die Tragweite des Folgenden auch wirklich gaenzlich erfassen zu koennen, ist wenigstens eine Grundkenntnis des amerikanischen Fluggeschehens von Noeten:

1) Fliegen in den USA ist wie Busfahren in Suedostkirgisistan (sicherlich ein Grund, weshalb Flugzeuge des an sich verfeindeten Herstellers AirBUS so beliebt sind).
2) In aller Regel verlangen die Airlines fuer aufgegebenes Gepaeck um die $20 pro Stueck.
3) On-board luggage muss in die overhead compartments, bzw. unter den Vordersitz passen und darf aus nicht mehr als 2 Teilen bestehen. Eines davon ist ueblicherweise ein Trolley (der mit 20kg gefuellt werden darf - vs. 8kg in Europa), das andere ein "personal item" wie Handtasche oder laptop (also deutlich persoenlicher als ein Trolley).

Waehrend nun jede Regelung fuer sich genommen noch nachvollziehbar ist, stuerzt ihre Kombination Ein- und Aussteigevorgaenge amerikanische Fluege mit schweizerischer Praezision ins Chaos. Wir wollen das Mal am Beispiel von Flug UA 674 fuer Euch nachvollziehen:

Scheduled departure in O'Hare (treffender: O'my God) 10am. Boarding um 9.30am. Mit Daniel's goldener Senator Karte kamen wir nicht nur in den Genuss des pre-boarding, sondern auch der Qual der Wahl - welches overhead-compartment darf's denn sein? Dann jedoch ueberschlugen sich die Ereignisse:

  • die ersten Eco-Passagiere, beladen mit Trolleys, "personal items", Tueten von McDonalds (kein meal service auf inner-amerikanischen Fluegen!), Schlafkissen (1.5h Flug...), Kindersitze.
  • Eine mexikanische Familie mit 2 Kindern betritt das Flugzeug. Mutter und Tochter nehmen auf 18 D + E Platz, Vater und Sohn auf 16 B + C.
  • Mittlerweile ist der Mittelgang voll, die overhead compartments naehern sich rapide demselben Status.
  • Eine Flugbegleiterin heisst die ersten Passagiere willkommen und bittet, dass Trolleys oben, alles andere unter dem Vordersitz verstaut wird.
  • Die overhead compartments sind voll.
  • Der Mittelgang auch.
  • Der mexikanische Vater stellt fest, dass er auf dem falschen Platz sitzt und wechselt auf 16 E.
  • Reihe 12 (exit row) packt ihre McDonald's Value Meals aus und beginnt zu essen
  • Passagiere der hinteren Reihen stellen fest, dass ihre Trolleys keinen Platz mehr finden und arbeiten sich, auf der Suche nach "Freiraum" wieder nach vorne.
  • Die Flugbegleiterin heisst ein weiteres Mal die Passagiere willkommen, vermeldet nun offiziell, dass alle Staufaecher voll sind, laesst aber weiterhin Passagiere mit Trolley und personal item einsteigen.
  • Selbige neu Zugestiegene machen sich mitsamt Gepaeck auf den Weg nach hinten, treffen aber auf Hoehe von Reihe 13 auf diejenigen, die - ebenfalls mit Gepaeck - wieder nach vorne kommen.
  • Der mexikanische Vater hat wieder den falschen Sitz erwischt, wechselt ein weiteres Mal und findet auf 18 A seine Ruhe.
  • Eine Durchsage bittet den Herrn von 24 D, auf 12 C zu wechseln (wir erinnern uns, die Reihe von Ronald McDonald). Dort angekommen findet Herr 24 D Sitz 12 C belegt vor und ruft nach einer Flugbegleiterin (die gute 7 Reihen weiter vorne im Chaos stecken geblieben ist). Schliesslich wird Herr 12 C mit seinem Value Meal in die Business/First gebeten. Damit bekommt das Value Meal eine ganz neue Dimension.
  • Der mexikanische Vater stellt fest, dass er vergessen hat, seiner Frau etwas mitzuteilen, und steht wieder auf...
  • Ein Flugbegleiter teilt ein weiteres Mal mit, dass alle Staufaecher voll sind und die Passagiere alles (!) bis auf Trolleys oben herausnehmen und unter dem Vordersitz verstauen sollen. Er selber wird in Kuerze saemtliche Faecher auf deren Inhalt hin kontrollieren und ggf. nachhelfen. Gesagt, getan...
  • Mit einiger Verspaetung, aber gut unterhalten, verlassen wir mit etwas Verspaetung schliesslich unsere Parkposition und starten gen LaGuardia.
  • 15 Minuten vor der Ankunft meldet sich der Captain aus dem Cockpit mit der Information, dass der Landeanflug aufgrund des vorherrschenden Windes etwas "bumpy" werden koennte. "Cabin crew take your seats"...
  • 3 Minuten vor der Landung entfaltet Daniel's Sitznachbar knisternd seine Kotztuete
  • 1.5 Minuten vor dem Aufsetzen faengt er an zu kotzen...Waehrend wir uns bemuehen, nicht zuzuhoeren oder -riechen macht sich Freude breit. Freude, dass er in seiner Sitztasche ueberhaupt eine Kotztuete hatte...


Wer glaubt, diese kleine Anekdote sei frei erfunden oder die Ereignisse wenigstens uebertrieben dargestellt, der irrt. All das hat sich tatsaechlich so zugetragen. Ok, vielleicht war Sitz 24 D in Wirklichkeit 24 E. Aber sonst...ueberlegt Euch, ob ihr in den USA wirklich fliegen wollt!

In diesem Sinne: Guten Flug!

 

FMC 7737

Schnute
Schnute

Um die folgende Geschichte in ihrer Gaenze erfassen zu koennen, ist die Kenntnis folgender Fakten vonnoeten:

a) Wir sind seit Kurzem recht stolze Besitzer eines Autos! Nach langem Hin und Her, Auf- und Abwaegen, Rechnen, Kalkulieren und Abschaetzen haben wir den Sack zu und Audi Manhattan gluecklich gemacht und uns FMC 7737 zugelegt. Ein dunkelgrauer Audi A4, siehe Foto, aufgrund seiner Front liebevoll auch "Schnute" genannt. Schnute parkt nun gleich hinter der naechsten Ecke an der 10th Avenue in einem "Regal" mit taeglich wechselnder Gesellschaft und mindestens einem Mexikaner, der auf ihn aufpasst. Das jedenfalls hoffen wir.

b) New York und New Jersey sind ungefaehr so wie Frankfurt und Offenbach, Bayern und Franken oder Deutschland und die Niederlande. Um von Manhattan nach New Jersey zu fahren, gibt es im Wesentlichen 3 Moeglichkeiten, von Nord nach Sued sortiert: George-Washington Bridge, Lincoln Tunnel, Holland Tunnel. Fuer New Yorker ist Obacht geboten, wenn etwas (oder jemand) aus NJ kommt, New Jersey'er behaupten im Gegenzug gerne mal, dass das Licht am Ende des Tunnels NJ sei. Seit letztem Wochenende - dank Memorial Day war es ein langes - vertreten wir vehement erstere Meinung.

Es war Freitag Nachmittag gegen 2.30pm und Schnute fuhr uns vierradgetrieben durch den Lincoln Tunnel (nachdem wir vor dem Tunnel bereits im Stau standen). Nur um es deutlich zu machen: es mag einen das Licht auf der anderen Seite des Tunnels erwarten, vor allem aber tun dies Autos mit dem Kennzeichen "New Jersey - The Garden State" (was ist schon "Garden State" gegen "Empire State"?!). Und genau ein solches Auto war es, welches unseren Ausflug auf die dunkle Seite bereits kurz nach dem Tunnel fast beendet haette: eine Spur nach links, eine nach rechts, wieder links, zwei nach rechts, uuuups, da ist ja ein Audi im Weg. 10cm und es waere vorbei gewesen mit Schnute's Glanz. 75cm und eine gestreckte Linke und es waere auch vorbei gewesen mit dem daemlichen Lachen auf dem Gesicht des Gegners...

Skaneateles Lake
Skaneateles Lake

Wie dem auch sei, der Plan war ja, ueber dieses lange Wochenende nach Skaneateles ("Skinnyatles" wie es die Lokalbevoelkerung ausspricht - kaum zu vergleichen mit dem "Skeniiiidls" des Navi's...) in der Region der "Finger Lakes" zu fahren - eigentlich nur ca. 4h nordwestlich von NYC. Dass es am Ende 6h dauern wuerde, konnte google maps ja nicht wissen.

Als wir etwas spaeter am Abend ankamen war es (naturgemaess) dunkel und regnete, vom Skaneateles Lake war nichts zu sehen.

Soap Box Race Auburn
Soap Box Race Auburn

Der naechste Tag begann bewoelkt, dafuer mit gutem Kaffee, organischem "granola yoghurt" aus lokaler Produktion und "steel cut oatmeal" in der bakery gegenueber. Fuer den Tag war der Cayuga Lake mit seinen wineries, Waeldern und Wiesen geplant - welches Highlight uns auf dem Weg dahin erwarten wuerde, ahnten wir zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Doch zunaechst einmal blieben wir in Auburn bei einem Seifenkistenrennen haengen. Der nahe Park war - Memorial Day! - insbesondere im Gedenken an 9/11 mit Hunderten amerikanischen Flaggen geschmueckt. Aber was ist ein Rennen tollkuehner 6-jaehriger in zugegebenermassen schnittigen Kisten gegen das, was da kommen wuerde:

 

A-L-D-I

 

Richtig. Kurz nach Auburn versteckt sich ein kleines Stueckchen Heimat hinter einer Baumgruppe: eine Aldi Sued Filiale (solltet Ihr mal in der Gegend sein: 1651 Clark Street, Auburn, NY 13021)! Kann ein Tag noch schoener werden?

Montezuma Wildlife Refuge
Montezuma Wildlife Refuge

Um es kurz zu machen: fuer etwa eine Viertelstunde freudentaumelten wir durch die Gaenge, bevor wir wirklich in Richtung Cayuga Lake und dessen wine-trails aufbrachen, nun wirklich ausgestattet mit dem, was der Finger Lake Tourist so braucht: trail mix (Studentenfutter), Kekse (Zitrone), Wasser (geschmacklos). Alles andere wartete bereits in Form einer gut gefuellten taste bar in der ersten Winzerei auf uns. Man stelle es sich vor (oder benutze google): der schmale (ca. 1.5 Meilen), aber langestreckte See (ca. 30 Meilen), Weinberge, Waelder und Wiesen, angenehmes Fruehsommerwetter UND KEINE GELBEN TAXIS! Sollte der eine oder andere von Euch mal in der Ecke sein, die Finger Lakes sind wirklich einen Besuch wert. Es ist nicht nur der Wein, es sind die endlosen trails, die sich durch die Region ziehen, die Wasserfaelle und Fluesse, das Montezuma Wildlife Refuge (durch das sich der New York State Throughway zieht), die Lavendel Farm am Skaneateles Lake, etc.

 

 

Doch irgendwann geht auch das laengste Wochenende vorueber und es endete, wie es began – mit einem Beinahe-Unfall. Eine gute Stunde vor New York sprang uns ploetzlich ein New Jersey’er vor’s Auto...ok, so bloed sind sie dann doch nicht. Es war ein stattliches Reh, welches am Rande des Highway stand und sich entschied, diesen unmittelbar vor uns zu ueberqueren. Wie schon zu Begin der Reise waren es nur Zentimeter, die Schnute (und das Reh) retteten.

 

Das war Memorial Day an den Finger Lakes. Stay tuned, das naechste lange Wochenende kommt!

 

In diesem Sinne „drive safely“!

Law & Order

Am kommenden Dienstag ist Detective Odafin "Fin" Tutuola aka Ice-T bei Barnes&Noble, um sein neues Buch vorzustellen (ja, er schreibt tatsaechlich...). Wir werden natuerlich dabei sein und (fast) live berichten.

 

Mittwoch, 27. April. Der Tag danach.

Mann, ist der cool. Und er kam nicht alleine, sondern brachte seine blonde Versuchung Coco gleich mit (und sie brauchte gerade mal 2 Argumente, um saemtliche Kameras von Ice ab und auf sich zu lenken).


Gay Pride 2011

Sonntag, 7/24/2011. Endlich ist der grosse Tag gekommen, auf den so viele New Yorker gewartet haben: die erste Homo-Ehe ist amtlich - Zwei Frauen, 76 und 84 Jahre, heiraten. Genau 4 Wochen zuvor unterschreibt ein Mann das Gesetz und sich damit in die New Yorker Geschichtsbuecher: "Governor Cuomo signed marriage equality into law at 11:55pm, his office said. It takes effect in 30 days." New York ist der 6. und groesste Staat der Vereinigten Staaten, der die "same-sex marriage" amtlich macht. Nur zwei Tage spaeter findet in New York City das Gay Pride Festival statt - siehe Fotogalerie. Definitiv ein Erlebnis. Vor allem fuer Daniel. Lauft mal als Hetero-Mann durch ein Schwulen-Festival. Nein wirklich, es hat wirklich tierisch Spass gemacht, all den Menschen beim Feiern zuzusehen, beim Tanzen ("Cuomo, Cuomo, Cuomo!") und beim Verknoten (s. Foto). Jedenfalls bis sich diese Hand entlang Daniel's Ruecken bis zur Hosentasche nach unten bewegte...

Naturkatastrophen

Es war einer dieser Tage im Buero, ganz klassisch, bis...ja bis die Kollegin zu mir sagte "did you feel that?". Nein, ich fuehlte nichts, ausser vielleicht dass der schlechte Kaffee mal wieder nicht wirkte, ich nach dem Essen Lust auf Suesses hatte oder dass mir die Arbeit ueber den Kopf zu wachsen schien. Aber sonst...nein, ich fuehlte nichts. Als dann aber mein Praktikant ungefaehr zeitglich mit der Sekretaerin der Zahnpastenabteilung ueber den Gang eilte und ebenfalls fragte "did you feel that?" daemmerte mir, dass ich etwas verpasst hatte. Dann ueberschlugen sich die Ereignisse. Online news berichteten von einem Erdbeben, das den Nordosten der USA erschuettert hatte - 7.8 auf der Richterskala. Nicht uebel. Stark genug, um selbst die Krisen-geschuettelten Amerikaner wachzuschuetteln. Sozusagen ein Ueberschuettler. Und ich hatte ihn schlicht verpasst, verpennt oder was auch immer. Die Aufregung um den nordoestlichen Superschuettler hielt sich denn auch in Grenzen, immerhin hatte er wenigstens in New York City keinerlei Schaeden angerichtet. Ausser vielleicht dem mentalen Schaden, ueber den ich einfach nicht hinwegkomme: ein Erdbeben in New York und ich habe es verpasst. Mist.

 

Die zweite Chance aber sollte frueher kommen als erwartet, ebenfalls in Form einer Naturgewalt. Sie hiess Irene (was die Frage aufwirft, warum das Erdbeben einfach nur Erdbeben heissen und nicht etwa Dietrich oder wenigstens "Rumble"). Wie sich herausstellen sollte, war Irene eine klassische Frau: sie beeindruckte vor allem Maenner, aus der Entfernung sah sie "gross"artig aus und sie hatte gewisse Zerstoerungsabsichten. Um es vorwegzunehmen: es war mehr Schein als Sein.

 

Um es kurz zu machen: Waehrend sich Irene noch auf dem Weg nach Norden befand, erliessen Mayor Bloomberg und andere Stadt- und Staatoffizielle diverse Verhaltensmassregeln und teilen die Stadt in (Evakuierungs)Zonen ein. Unnoetig zu sagen, dass wir einen Volltreffer landeten - rote Zone! Der Evakuierungsbefehl kam dann auch per email, unser Gebaeude sei bis Samstagmittag, 12 Uhr zu verlassen. Grossartig. Endlich mal wieder was los. Um dem Ganzen Nachdruck zu verleihen wurden wir darauf aufmerksam gemacht, dass sich Widersetzen nicht unbeding lohne - wer es wage, einfach zu Hause zu bleiben, muesse gegebenenfalls zahlen. Strafe, wenn nicht sogar mit dem Leben. Huhuuu. Und nun kommt wirklich die Krux an der Geschichte. Wir waren ja gar nicht zu Hause, da am Donnerstag vor dem Sturm in den Yellowstone Nationalpark gestartet. Nach dem grossen Schneesturm letzten Winter, einem Erdbeben vor wenigen Wochen nun also Trauma #3. Ein Hurrikan in New York und wir haben ihn verpasst. Schon wieder. Mist!

photography has not yet been updated! Sorry... ;-)